Auf nach Norwegen!
 



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Ende der Geschichte

Ich wollte erst schreiben, wenn die Sache spruchreif ist und sich unsere endgültige Planänderung nicht mehr ganz so nach einer Kapitulation anhört...

 Also, wir bleiben in Deutschland. Seit gestern leitet Martin in seiner Firma die kleine Abteilung, in der er schon vorher gearbeitet hat. Ich habe keine Ahnung, ob oder wie dieser Karriereschritt mit unseren immer offen kommunizierten Norwegen-Plänen in Verbindung steht. Ich arbeite nun auch Vollzeit in meinem Traumjob bei der Zeitung. Die Großeltern haben sich gefreut ohne Ende, dass sie ihre Enkel nicht hergeben müssen.

Janis ist etwas verwirrt, dass wir nun nicht mehr zusammen Norwegisch lernen - er hatte da einen erstaunlichen Ehrgeiz entwickelt - richtet diesen aber nun halt aufs Englische. Damit unsere Sprachkenntnisse nicht völlig umsonst sind, fahren wir nächsten Sommer nach Norwegen. Und gucken mal, was uns entgangen ist.

Die Norweger haben sich einfach nicht mehr gemeldet. Nachdem am Montag nicht das versprochene Angebot auf dem Tisch lag, schrieben wir die Sache ab. Ich weiß nicht, ob diese Firma einfach nur dämlich ist und nichts auf die Reihe kriegt (wogegen ihr wirtschaftlicher Erfolg spricht), oder ob die uns von vornherein nie haben wollten und sie nur eine verquere Vorstellung von Höflichkeit davon abhielt, uns das jemals mitzuteilen. Und es ist ja nicht so, dass wir ihnen nicht hundert Gelegenheiten gegeben hätten, sich ohne Gesichtsverlust aus der Affäre zu ziehen. Martin hat mehrmals versucht, vorzufühlen, ob die Gespräche denn noch ernstgemeint sind, ob das Interesse vielleicht doch nicht so groß sei. Nein nein, hieß es dann jedes Mal, auf keinen Fall, wir kümmern uns drum.

Na, wie auch immer. Ein bisschen traurig sind wir schon. Es wäre ein interessantes Abenteuer gewesen, eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung, und es hätte sich auch nicht schlecht im Lebenslauf gemacht. Für die Kinder wäre es eine tolle Chance gewesen. Aber da wir nun beide einen großartigen und anspruchsvollen Job haben, bleibt uns kaum Zeit, darüber nachzudenken. Wir haben nicht besonders viel in unsere Idee investiert, zum Glück, und wir verbleiben alles andere als hoffnungslos. Wir hatten den Blinker gesetzt, aber jetzt fahren wir halt doch geradeaus. Passiert.

2.10.08 10:24
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


hostmam / Website (3.10.08 20:31)
Schade, aber ich glaube unter diesen Umständen wäre ein Umzug und eine Eingewöhnungsphase nicht wirklich einfach geworden.
Norwegen als Urlaubsland ist wirklich nett - wenn das Wetter passt...

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